Orthopädische Praxis
Dr. Martin Frömel
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60325 Frankfurt-Westend

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Der Fuß

A. Anatomie und Grundlagen des Fußes

B. Erkrankungen und Therapien des Fußes

 

 

 

 

 

Anatomie und Grundlagen des Fußes

Das Fußskelett wird unterteilt in Fußwurzel (Tarsus), den Mittelfuß (Metatarsus) und Zehen (Digiti pedis). Das nach hinten das Sprunggelenk überstehende Fersenbein (Calcaneus) bildet die Ferse. Die gesamte Fußwurzel wird als Rückfuß bezeichnet. Der vor dem Sprunggelenk liegende Bereich wird als Vorfuß bezeichnet. Der Vorfuß umfasst die Mittelfußknochen und die Zehen. 

Die Knochen des Fußskelettes sind durch zahlreiche Gelenke miteinander verbunden und werden durch Bänder zusammengehalten. Die wichtigsten und von Verletzungen am häufigsten betroffenen Bänder sind die Bänder, die die Verbindung mit dem Sprunggelenk bilden.

1. Die wichtigsten Gelenke des Fußskeletts

Die wichtigsten Gelenke des Fußskeleletts sind folgende:

  • Kalkaneokuboidgelenk: Es liegt zwischen Calcaneus (Fersenbein) und Os cuboideum (Würfelbein)
  • Talonavikulargelenk: Es liegt zwischen Sprungbein und Kahnbein
  • Articulatiotarsitransversa, Chopart-Gelenk: Es wird aus dem Kalkaneokuboidgelenk und dem Talonavikulargelenk gebildet
  • Tarsometatarsalgelenke: Hier stehen der 1. bis 3. Mittelfußknochen mit den Keilbeinen und der 4. bis 5. Mittelfußknochen dem Würfelbein in Verbindung
  • Intertarsalgelenke: Sie liegen zwischen Keilbeinen, Kahnbein und Würfelbein
  • Metatarsophalangealgelenke: die sogenannten Grundgelenke zwischen Mittelfußknochen und Zehen
  • Interphalangealgelenke: Gelenke zwischen den Gliedern der Zehen

2. Fußgewölbe

Der Fuß besitzt ein Längsgewölbe und ein Quergewölbe. Dadurch wird das Körpergewicht hauptsächlich über die drei Punkte Ferse, Großzehengrundgelenk (Großzehenballen) und Kleinzehengrundgelenk (Kleinzehenballen) getragen.

Die Fußgewölbe werden durch Muskulatur verspannt und durch Bänder aufrechterhalten. Für die Aufrechterhaltung des Quergewölbes wird das Zusammenspiel von Musculus tibialis posterior und Musculusperoneuslongus als besonders wichtig angesehen. Darüber hinaus sind auch die Querzüge der Aponeurosisplantaris für das Quergewölbe wichtig. Für die Aufrechterhaltung des Längsgewölbes ist die Fußsohlensehnenplatte (Aponeurosisplantaris) und das lange Sohlenband (Ligamentum plantare longum) wichtig. Das Längsgewölbe wird durch den Musculus flexor hallucislongus und den Musculus flexor digitorumlongus und auch die kurze Fußmuskulatur verspannt.

Die Fußgewölbe sind für die einwandfreie Funktion des Fußes von großer Bedeutung. Einigen Erkrankungen des Fußes (Plattfuß, Senkfuß, Spreizfuß) liegt ein Absinken der Fußgewölbe zugrunde.

3. Fußsohle

Die Fußsohle (Plantapedis ) besitzt einen Unterbau aus einem Fettkörper, der Stöße dämpft und eine polsternde Wirkung hat. Durch diesen Fettkörper hindurch sind anatomische Gegebenheiten so gut wie nicht zu ertasten mit Ausnahme der Mittelfußköpfchen der mittleren Strahlen. Der Fettkörper ist so ausgebildet, dass er unter den Belastungen nicht verrutschen kann.

  • Nicht die gesamte Fußsohle hat beim Auftreten einen Kontakt zum Boden. Im Bereich des Längsgewölbes bzw. Fußinnenrandes liegt sie beim gesunden Fuß nicht auf. Das Körpergewicht wird von der Fußsohle zu unterschiedlichen Anteilen getragen. Den Hauptanteil des Körpergewichtes tragen die Ferse und der Fußballen. Den Rest übernehmen der Fußaußenrand, die Großzehe und die übrigen Zehen.

Erkrankungen und Therapien des Fußes

1. Senk-Spreizfuß/Plattfuß

Wenn die Wölbung des Fußes von der Ferse zum Vorderfußballen abgeflacht ist, wird dies als Senkfuß bezeichnet. Wenn der Vorfuß gleichzeitig breiter wird, spricht man von einem Spreizfuß, normalerweise ist beides als Senk-Spreizfuß kombiniert. Typischerweise knickt der Fuß auch häufig ein, so dass der Innenknöchel scheinbar verstärkt heraus steht. Von hinten betrachtet, sieht man, dass der Übergang von Unterschenkel zur Ferse nach außen abknickt. Dies wird als Knick-Senkfuß bezeichnet. 

Ein Extremfall liegt vor, wenn die Fußsohle komplett am Boden aufliegt und ein Plattfuss besteht.

Therapie:
In der Regel genügt die Versorgung mit speziell angefertigten Einlagen, bzw. die entsprechende Schuhversorgung und Schuhzurichtung 
 
 

2. Hallux Valgus

Unter einem Hallux valgus (lat. valgus= krumm, schief) versteht man eine Schiefstellung der Großzehe im Grundgelenk nach außen hin. Die Sehnen zu den Zehen verlaufen nicht mehr zentral über das Gelenk, sondern weiter innen und ziehen die Zehen in eine schiefe Position. Am dadurch hervortretenden Großzehenballen bilden sich häufig schmerzhafte Entzündungen, verursacht durch den Druck des Schuhschafts.
Als Ursache gilt das Tragen “falscher” Schuhe (zu eng, zu hoch), Tatsache ist aber, dass es eine starke genetische Komponente gibt und bei Nachforschungen oft ähnliche Veränderungen bei Eltern oder Großeltern festgestellt werden.

Therapie

 

  • Einlagen, eventuell so genannte Hallux Valgus Nachtschienen
  • breite Schuhe
  • Operation, wobei je nach Fehlstellung verschiedene Methoden zur Wahl stehen, dies muss im Einzelnen besprochen werden

Grundsätzlich lässt sich die eingetretene Veränderung nur operativ korrigieren, allerdings kommen die meisten Patienten mit entsprechenden breiten Schuhen und Schienen gut zurecht, auch Barfußlaufen ist sehr gut. Wenn allerdings andauernde Schmerzen durch den entzündeten Großzehenballen auftreten oder die Kosmetik sehr gestört ist, sollte operiert werden: In der Regel wird der Ballen abgetragen und eine sogenannte Umstellungsosteotomie des ersten Mittelfußknochens durchgeführt.
Die OP dauert ca. 45 Min, die Wundheilung benötigt zwei Wochen, die Knochenheilung sechs bis acht Wochen.Zwei Wochen lang müssen Gehhilfen benutzt werden, bis zur Knochenheilung müssen Spezialschuhe getragen werden. Autofahren ist nach zwei Wochen wieder möglich. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt je nach Art der Arbeit maximal bis zu 10 Wochen, die Sportfähigkeit ist erst nach ca. drei Monaten wieder erreicht.
 

3. Hammerzehen

Die Form einer Hammerzehe (Digitus malleus) bildet sich meist durch die permanente Beugung einer Zehe, meistens der zweiten und dritten Zehe der Füße. Oft bildet sich oben auf den Zehen  eine chronische Druckstelle. Die Hammerzehe entsteht möglicherweise durch die Verwendung von zu engen Schuhen, sicher spielt aber, wie beim Hallux Valgus, eine genetische Komponente eine große Rolle.

Therapie

  • weite Schuhe und Einlagen
  • Operation

Grundsätzlich lässt sich die eingetretene Veränderung nur operativ korrigieren, allerdings kommen die meisten Patienten mit entsprechend breiten Schuhen und Schienen gut zurecht, auch Barfußlaufen ist sehr gut. Wenn allerdings andauernde Schmerzen durch die entzündeten Druckstellen auftreten oder die Kosmetik sehr gestört ist, sollte operiert werden: In der Regel wird die Druckstelle abgetragen und eine sogenannte Verkürzung der Zehe durch Entfernung eines Teils des ersten Zehenknochens (OP nach Homann).
Die OP dauert ca. 30 Minuten, die Wundheilung benötigt zwei Wochen. Die Knochenheilung dauert vier Wochen, Gehhilfen sind zwei Wochen lang erforderlich. Bis zur Knochenheilung müssen Spezialschuhe getragen werden. Autofahren ist nach 2 Wochen möglich, die Arbeitsfähigkeit ist je nach Arbeit nach bis maximal sechs  Wochen, die Sportfähigkeit erst nach ca. drei Monaten wiederhergestellt.
 

4. Hallux Rigidus / Arthrose

In allen Gelenken des Fußes kann eine Arthrose entstehen, oft als Folge einer Verletzung. Bei anhaltenden Beschwerden werden oft sehr komplexe Operationen erforderlich. Die häufigste Arthrose im Fuß ist sicher die Großzehengrundgelenksarthrose, der Hallux Rigidus. Hierbei Form ist eine zunehmend schmerzhafte Bewegungseinschränkung im Großzehengrundgelenk, die dazu führt, dass das normale Gehen fast unmöglich wird.

Therapie

  • Einlagen, Schuhe mit festen Sohlen, MBT Schuhe
  • Operation

Wenn andauernde Schmerzen auftreten und das Gehen sehr gestört ist, sollte operiert werden: Je nach Befund gibt es eine Vielzahl von OP-Möglichkeiten, vom neuen Gelenk bis zur Versteifungsoperation.
 

5. Haglundferse

Manchmal bildet sich an der Rückseite der Ferse, dort wo der obere Schuhrand an die Ferse drückt, eine schmerzhafte Vorwölbung, die gelegentlich entzündet erscheint. Zwecks Diagnose muss ein Röntgenbild gemacht werden. Es zeigt sich dann regelmäßig am hinteren Fersenbein eine Knochennase (die Haglundexostose). Zwischen dieser Knochennase und der tiefer ansetzenden Achillessehne bildet sich bei zu viel Druck durch den Schuhrand eine chronische Schleimbeutelreizung: die Haglundferse.

Therapie
Eine mechanische Therapie erfolgt mithilfe von Einlagen, Höherlegen der Ferse durch Fersenkissen, Druckvermeidung durch offene Schuhe oder z.B. Wanderschuhe, bei denen in der Regel der Schuhrand höher ist. Darüber hinaus gibt es folgende Optionen:

  • lokale Cortisoninjektion, Stoßwellentherapie
  • Operation mit Entfernung der so genannten Haglundexostose

Während die konservative Therapie eher Monate dauert, erfolgt die Heilung nach einer Operation relativ schnell (ca. zwei Wochen). Die völlige Beschwerdefreiheit ist jedoch erst nach Monaten erreicht. Die Arbeitsunfähigkeit bei einer OP dauert ca. zwei Wochen. Wann die Sportfähigkeit wieder erreicht ist, hängt von Art und Ausmaß der Beschwerden ab.
 

6. Fersensporn

An der Unterfläche des Fersenbeins gibt es eine kleinen umschriebenen Bereich, an dem die Fußsehnenplatte im Knochen befestigt ist. Bei chronischer Überdehnung dieser Sehnenplatte kommt es zu einer Knochenneubildung, die auf dem Röntgenbild als  Fersensporn sichtbar wird. Im Übergangsbereich von Sehne und Knochen bildet sich eine chronische Entzündung, die sehr druckschmerzhaft sein kann.

Therapie

  • Einlagen, lokale Cortisoninjektion
  • Stoßwelle
  • Operation mit Abtragung des Fersensporns

Eine konservative Therapie dauert eher Monate, bei einer Operation benötigt die Heilung lediglich ca. zwei Wochen, die völlige Beschwerdefreiheit tritt aber erst nach Monaten ein. Bei einer OP beträgt die Arbeitsunfähigkeit ca. zwei Wochen. Wie lange der Patient auf Sport verzichten muss, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

 

 

 

Das Sprunggelenk

C. Anatomie und Grundlagen

Oberes Sprunggelenk
Bänder des Sprunggelenks

 

D. Häufigste Erkrankungen und ihre Therapiemöglichkeiten

Anatomie und Grundlagen

Das Sprunggelenk ist das Verbindungsgelenk zwischen dem Unterschenkel und dem Fuß. Man unterscheidet das obere Sprunggelenk (OSG) oder Knöchelgelenk und das untere Sprunggelenk (USG).

 

1. Oberes Sprunggelenk

Das wichtigere von beiden Gelenken ist das OSG. Es ist von Erkrankungen und Verletzungen deutlich häufiger betroffen.
Im oberen Sprunggelenk bilden die unteren Enden des Schienbeins und des Wadenbeins eine gelenkige Verbindung mit dem Sprungbein. Es handelt sich dabei genau genommen um die durch den Innenknöchel des Schienbeins und den Außenknöchel des Wadenbeins gebildete Sprunggelenksgabel und die Sprungbeinrolle. Die Mechanik des oberen Sprunggelenkes entspricht nicht ganz einem Scharniergelenk, sie ermöglicht aber die Senkung und das Heben des Fußes. Darüber hinaus ist auch ein geringes Maß an Innen- und Außenrotation sowie eine Innenwärts- und minimale Auswärtsdrehung möglich. Nach der Neutralnullmethode, einem orthopädischen Index, der die Beweglichkeit eines Gelenkes angibt, umfasst der Bewegungsumfang (plantar = zur Fußsohle hin – dorsal = zum Fußrücken hin) einen Bereich  von 50 °– 0 ° – 30 °.
Das Sprunggelenk ist eines der am stärksten belasteten Gelenke unseres Körpers, da es bei jedem Schritt die gesamte Körperlast tragen und auf den Boden umsetzen muss. Durch diese hohe Belastung und seine zylinderförmige Anatomie sowie die unterschiedliche Ausbildung von Bandverbindungen ergeben sich mannigfaltige Verletzungsmöglichkeiten, die vor allem die Bänder, aber auch die Knochen betreffen.

2. Bänder des Sprunggelenks

Das Sprunggelenk wird durch eine Reihe von Bändern zusammengehalten. Dazu gehören das Innenband (Ligamentum deltoideum), und die Außenbänder (Ligamentum talofibulare anterius, Ligamentum talofibulare posterius, Ligamentum calcaneofibulare).
Die Sprunggelenksgabel wird durch das vordere und hintere Schienbein-Wadenbein-Band (Ligamentum tibiofibulare anterius und Ligamentum tibiofibulare posterius) zusammengehalten.
Die Außenbänder sind besonders häufig von Umknickverletzungen betroffen; man spricht in diesem Fall von einer Außenbandruptur. Seltener betroffen sind knöcherne Strukturen (Bruch der Außen- und Innenknöchel), häufig kommt es zu Schädigungen des Kapsel-Bandapparates (Bänderzerrung, -dehnung, -zerreißung). Diese Verletzungen des Sprunggelenks bilden sozusagen das tägliche Brot aller orthopädisch tätigen Ärzte. Insgesamt ist das Sprunggelenk bei etwa 20 Prozent aller Sportverletzungen beteiligt und damit das am häufigsten verletzte Gelenk überhaupt.



 

Häufigste Erkrankungen und ihre Therapiemöglichkeiten

Trotz der hohen, ein Leben lang andauernden Belastung treten gravierende Abnutzungserscheinungen in Form einer Arthrose vergleichsweise selten am Sprunggelenk auf. Häufiger sind Erkrankungen, die als Folgen von Verletzungen und entzündlichen Erkrankungen auftreten. Dazu gehören

  • die so genannte Osteochondrosis Dissecans. Als Folge einer Umknickverletzung  ist sie typischerweise auf der Innenseite des Sprungbeins lokalisiert und führt zu belastungsabhängigen Schmerzen und Einklemmungserscheinungen. Dabei kommt es zu einer umschriebenen Schädigung des Knorpels mit dem darunter liegenden Knochen.
  • die Bildung freier Gelenkkörper als Folge einer Schleimhautveränderung
  • die Entstehung einer Arthrose als Folge von Knochenbrüchen, rheumatoider- oder anderer entzündlicher Erkrankungen im Gelenkbereich
  • Brüche (Frakturen) von Außen- oder Innenknöchel

Therapie der Sprunggelenkserkrankungen:

Nicht-operativ

  • Umknickverletzungen: Sie werden in der Regel ohne Operation mit entsprechenden Bandagen etc. versorgt. Der Gebrauch von Gehhilfen dauert in der Regel nur wenige Tage. Die Arbeitsfähigkeit ist nach zwei bis drei Tage wiederhergestellt, Autofahren ist oft sofort wieder möglich. Bis zur endgültigen Heilung dauert es oft bis zu drei Monaten, erst dann ist die volle Sportfähigkeit wieder erreicht.
  • Leichte Frakturen: Sie können ebenfalls sehr gut mit Gips oder entsprechenden Bandagen versorgt werden. Die Heilung dauert insgesamt ca. sechs bis acht Wochen, hilfreich ist hier zusätzliche Magnetfeldtherapie. Der Gebrauch von Gehhilfen ist in der Regel ca. drei Wochen notwendig, die Arbeitsunfähigkeit dauert zehn Tage, Autofahren ist nach ca. 20 Tagen wieder möglich. Bis die volle Sportfähigkeit wiederhergestellt ist, dauert es ca. vier Monate.
  • Gering- bis mittelgradige Arthrosen: Sie lassen sich sehr gut mit Injektionen, Magnetfeldtherapie und Krankengymnastik behandeln Wichtig ist eine entsprechende Schuhversorgung, z.B. MBT Schuhen.

Operativ

Knorpelverletzungen (Osteochondrosis Dissecans) lassen sich in der Regel mit einer Gelenkspiegelung behandeln (Knorpelglättung, Bohrung, Bioprothese etc.). Bei ungünstig gelegenen Defekten ist unter Umständen die Gelenkeröffnung mit Durchtrennung des Innenknöchels erforderlich. Oft besteht die Indikation zur Knorpelzelltransplantation (MACI der Firma Genzyme).
Bei ausgeprägter Arthrose ist ein Gelenkersatz erforderlich.

Knochenbrüche müssen manchmal mit Platten stabilisiert werden, die Heilung dauert in diesem Fall ca. sechs bis acht Wochen.

Ablauf
Gelenkspiegelung: Sie wird hauptsächlich ambulant durchgeführt, die Arbeitsunfähigkeit dauert ca. zwei Wochen. Eventuell ist eine Teilentlastung mit Krücken für ca. vier Wochen erforderlich. Krankengymnastik und Reha dauern ca. drei Monate. Autofahren ist in Abhängigkeit von der Belastbarkeit möglich, eine eingeschränkte Sportfähigkeit besteht nach  ca. drei Monaten.

Offene Operationen bei Knochenbrüchen und endoprothetischer Versorgung: Die OP findet stationär statt, der Krankenhausaufenthalt dauert ca. zehn Tage. Der Patient ist für etwa sechs bis zehn Wochen arbeitsunfähig, eine Teilentlastung mit Krücken ist für sechs bis acht Wochen erforderlich, Krankengymnastik und Reha dauern ca. drei Monate. Autofahren ist abhängig von der Belastbarkeit möglich, nach ca. vier bis fünf Monaten können die Patienten wieder eingeschränkt Sport treiben.